† Sweet Love † alkea hiiri (wrotet by hiiri)
...wieder wird es Nacht, wieder sitzt ich am Hafen, betrachte die Sterne und den helleleuchtenden Mond. Wieder denke ich nur an dich und hoffe darauf in deine strahlend schönen Augen sehen zu können. Doch das wird nie passieren, denn wir sind zu weit entfernt voneinander. ‚Warum sind wir so weit voneinander entfernt? Warum kann ich sich nicht einmal im Leben treffen? Ich würde zu dir gehen, wenn ich könnte. Um einmal deine smaragdgrünen Augen zu sehen würde ich alles geben. Warum...?’ Jede Nacht die gleichen Fragen Jeder Morgen ein neuer Tag ohne dich. Immer habe ich nur ein Bild von dir. Immer höre ich deine Stimme nur auf CD. Nach einigen Stunden ging ich vom Hafen nach Hause. Wieder bekam ich ärger von meinen Eltern, weil sie so spät in der Nacht noch draußen war. Wieder bekam sie Prügel von ihren Eltern dafür. So war es immer, doch es war mir egal. Die wenigen Stunden der Einsamkeit brauchte ich. Niemand konnte mich davon abhalten. Nicht meine Eltern und auch nicht meine Freunde. Ich hatte schon lange keine Freunde mehr. Jeder hielt mich nur für irre und wollte nix mehr mit mir zu tun haben... In den nächsten Tagen und Nächten wurde es immer kälter. Es hatte zuvor viel geschneit und dadurch wurde die ganze Landschaft in ein zartes schönes Weiß gehüllt. Ein weiße, welches Ruhe ausstrahlte und von Unschuld zeugte. Ein weiß, welches mir Freude brachte und mir zeigte, dass es noch einen Grund zum Leben gab. Es war ein herrlicher Abend und es schneite. Ich zog mich an und ging los zum Hafen, so wie jeden Abend. Als ich zum Hafen ging freute ich mich über den Schnee und die Spuren der Tiere darin, die immer sehr Interessant sind, denn man sieht welche Tiere hier zuvor unterwegs waren. Doch heute waren die Menschen sehr eilig unterwegs. Sie wollen raus aus dem Schneegestöber und der Kälte. Doch warum? Ich fühle diese Kälte nicht. Ich fühle nur Freude. Als ich am Hafen an kam, genoss ich diesen schönen Anblick. Das Wasser war gefroren und alles war erstarrt. Ich spazierte erst eine weile am Hafen umher und ging dann zu „meiner Bank“. Ich befreite eine kleine Fläche vom Schnee und setzte mich dann und starrte aufs Meer hinaus. Immer noch schneite es und ich saß in diesem Schneegestöber, welches mich nach einer weile komplett eingedeckt hatte. Es störte mich nicht. Ich träumte von einem besseren Leben, ein Leben, welches keine Qualen bringt, in dem ich frei bin. Ich kann schon lange nicht mehr, doch mir das Leben zu nehmen, ist nicht so einfach, es gibt Dinge an denen ich sehr hänge Ich hänge an dir... doch du weißt es nicht, niemand weiß es, wird es jemals wissen. Ich würde dich gerne kennen lernen... als normale Person nicht in deinem Beruf... bist du wirklich, wie ich es mir vorstelle? Bist du so, wie du es immer erzählst? Ich glaube du bist der perfekte Mann... sexy bist du mit deinen nicht zu muskulösen Body, deinen dunklen Haaren, die du immer etwas witzig stylst oder unter einer Mütze, einem Hut oder einem Tuch versteckst. Dein wunderschönes Gesicht, welches perfekt geformt wurde. Diese sinnlichen Lippen, deine süße Stupsnase und deine smaragdgrünen Augen. Am Anfang habe ich dich gehasst... damals, als ich dich das erstemal sah... du warst mir egal, ich habe mir nie irgendetwas von dir angesehen oder die jemals zugehört. Doch als ich es durch Zufall einmal tat, da war es passiert... Du hast mich im Sturm erobert. Deine liebreizenden Augen zogen mich in deinen Bann. Du fesselst mich und gibst mich nicht mehr frei. Ich lasse mich gerne von dir gefangen nehmen, denn das macht mich glücklich. Es gibt mir noch Hoffnung in meinem Leben. Bitte lass mich niemals allein... ich würde fallen, würde mein Leben aufgeben. Nach vielen Stunden des Nachdenkens gehe ich wieder nach Hause, wieder bekomme ich ärger und wieder gehe ich in mein Zimmer und schließe mich ein. Wieder lege ich mich mit meinem Discman ins Bett und drehe die Musik voll auf. Wieder halte ich ein bild von dir in meinen Händen und schaue in deine glitzernden Augen. Wieder schmelze ich dahin als ich deine Stimme vernehme und wieder beginne ich zu weinen. Ich habe jede Nacht angst um dich. Jeden Tag hoffe ich, dass es dir gut geht Alles erinnert mich an dich, egal wo ich hingehe, egal was ich mache. Ich werde dich nie vergessen können. Du bist mein ganzes Leben und nichts weiter gibt es in ihm. In meinem Herzen ist dein Name eingraviert. Auf meinen Lippen ruht dein Name. Meine Seele ist dir verschrieben. Darling rette mich. Nach einer ganzen Ewigkeit schlafe ich ein. Die Musik läuft immer noch. Ab mein Plüschtier gekuschelt und das Bild neben mir liegend, träume ich von dir. Morgens wache ich traurig auf, denn inzwischen weiß ich, dass er meiner Seite liegen wird, wenn ich aufwache. Dann verstecke ich mein Bild von dir und packe den Player weg. Danach stehe ich auf und mache mich fertig. Ich gehe zur Schule zu meinem Musikstudium. Am Anfang war ich noch super gut, aber mit der zeit wurde ich immer schlechter. Ich folge dem Unterricht nicht mehr und trainiere überhaupt nicht mehr. Ich lebe immer weniger und war nur noch in meiner Welt. Jeden Tag entfernte ich mich mehr von der Realität. Jeden Tag verlor ich mehr an meinem Glauben und meiner Hoffnung. Nach der Schule ging ich wieder nach Hause, machte die Arbeit, die ich von meinem Eltern bekam und ging dann wieder zum Hafen. Wieder träumte ich vor mich hin und wieder bekam ich Prügel, als ich nach Hause kam, Der morgige Tag begann mit viel Stress. Es war Heilige Abend und meine Mutter nervte mich die ganze Zeit mit Dingen die sie zu erledigen hatte. Am nächsten Tag würden sie Besuch bekommen und da sollte alles perfekt sein. Ich verfluchte den Tag. Ich wollte mich am liebsten in Luft auflösen, doch das war unmöglich, denn ich hatte keine freie Sekunde. Nach ewigen Stunden hin und her gescheuche, war ich total fertig. Während es draußen schon dunkel war, saß ich noch drin in meinem Zimmer und ruhte mich einen Moment aus. Nach einigen Minuten zog ich mich dann an und schlenderte wieder zum Hafen. Diese Nacht war die kälteste diesen Winters. Ein normaler Mensch hätte sich auch nicht an den Hafen gesetzt, da es viel zu kalt dafür war. Denn ich saß dort und hatte mich auch nicht extrem warm angezogen. Ich spürte die Kälte nicht. Ich bemerkte auch die Menschen, die an diesem Abend am Hafen langspazierte nicht. Doch schien auch niemand mich zu bemerken. Nach einigen Stunden, die ich dort schon saß schreckte ich plötzlich hoch, als mich jemand ansprach. Fremder>> Hei... was machst du denn hier? Ist dir nicht kalt? Annabell> Nein *ich atme schnell* Fremder>> Tut mir leid, wenn ich dich erschreckt habe. Darf ich mich zu dir setzten? Annabell>> Wenn du willst... *noch immer hatte ich ihm keines Blickes gewürdigt* Fremder>> *setzt sich neben sie* Warum bist du um diese Zeit an diesem Tage hier? Gehst du nicht feiern?
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